AK Wirtschaft der SPD Frankfurt

Am Puls des Industriestandorts Frankfurt

Veröffentlicht am 29.08.2021 in Stadtpolitik

Industriepark Fechenheim

Am 25.08.2021 besuchte der AK Wirtschaft den Industriepark Fechenheim, um im Gespräch mit verschiedenen Akteur*innen mehr über die Krisenbewältigung in der Industrie zu erfahren und auch um Impulse für Politik für die Zeit nach der Pandemie zu erörtern. 

Ob UV-Blocker für Sonnencremes oder Anti-Schuppen Shampoo - was wahrscheinlich schon (fast) jede/jeder benutzt hat - das wird bei Allessa im Industriepark Fechenheim hergestellt. Direkt am Main und der Hanauer Landstraße befindet sich der zweitgrößte Industriepark Frankfurts. Was 1870 mit Gründung der  "Frankfurter Anilinfarbenfabrik Gans & Leonhardt" mit 15 Beschäftigten begann ist heute ein 43 ha großes Gelände auf dem knapp 25 Unternehmen mit rund 1.000 Beschäftigten. Neben Chemikalien als Grundlage für Kosmetika und Pflegeprodukte stellt Allessa auch Produkte für die Pharmaindustrie her. Die breite Produktpalette hat insbesondere in den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Lieferengpässen eine stabile Auftragslage und damit die rund 500 Arbeitsplätze gesichert. Neben einem Rundgang über das Gelände diskutierte der AK Wirtschaft mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat insbesondere über die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Schwierigkeit geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Ein Thema welches auch schon vor der Pandemie an Problem dargestellt hat und kurzfristig keine Besserung in Sicht zu sein scheint. Der AK Wirtschaft betonte, dass Schulinfrastruktur und eine gute Ausbildung ein wichtiger Standordfaktor sind und wird dieses Thema weiter aufgreifen.